Interview mit Lukas Morgner: Eignungsdiagnostik verständlich & praxisnah im Recruiting

Shownotes

In dieser Episode dreht sich alles um **valide Personalauswahl **und den Einstieg in die Eignungsdiagnostik – praxisnah, verständlich und ohne akademische Hürden. Dazu habe ich mir Lukas Morgner eingeladen, Recruiter bei Manpower Talent Solutions, Psychologe und Eignungsdiagnostik-Praktiker mit starkem Fokus auf Candidate Experience.

Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Eignungsdiagnostik im Recruiting oft größer und komplizierter wirkt, als sie sein muss – und wie man Schritt für Schritt in das Thema hineinwächst.

Darum geht’s in der Folge Viele Recruiter:innen und Führungskräfte spüren, dass Interviews allein oft nicht die gewünschte Entscheidungssicherheit liefern. Gleichzeitig schreckt das Wort Eignungsdiagnostik viele ab.

In dieser Folge räumen wir mit Mythen auf und zeigen, wie strukturierte Interviews, saubere Anforderungsanalysen und ehrliche Prozesse bereits einen großen Teil valider Personalauswahl ausmachen – ganz ohne Assessment-Center-Marathon.

In dieser Episode erfährst du: ✅ warum Eignungsdiagnostik kein Hexenwerk ist ✅ wie Lukas seinen Einstieg in das Thema gefunden hat ✅ weshalb Interviews häufig sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern ✅ warum Ehrlichkeit entlang des gesamten Recruiting-Prozesses entscheidend ist ✅ was Realistic Job Preview konkret bedeutet – und warum sie Bindung stärkt ✅ wie viel Eignungsdiagnostik bereits im CV-Screening & Interview steckt ✅ warum strukturierte Gespräche die Candidate Experience verbessern können ✅ wie Anforderungsanalyse, Interviews & Personalauswahl zusammengehören ✅ was hinter der DIN 33430 steckt – verständlich erklärt ✅ welche Weiterbildungswege es rund um Eignungsdiagnostik gibt ✅ wie Lukas die DIN-33430-Lizenz erworben hat (Ablauf & Prüfung) ✅ warum Wissenschaft & Praxis kein Widerspruch sein müssen ✅ welche Podcasts, Bücher & Quellen beim Einstieg helfen ✅ warum Begriffe angepasst werden dürfen, damit sie im Alltag funktionieren

Diese Folge ist ideal für alle, die besser auswählen wollen, ohne Recruiting unnötig zu verkomplizieren – und die Mitarbeitende gewinnen möchten, die bleiben.

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Transkript anzeigen

Sprecher 1

Herzlich willkommen zum Podcast. Mitarbeiter gewinnen, die bleiben. Mein Name ist Sarah Böning und ich begrüße euch herzlich beim Zuhören oder Anschauen auf YouTube zum Podcast für gutes Recruiting. Und heute vor allem für Valides Recruiting und das Stichwort der Folge Eignungsdiagnostik. Und zwar wie kommen wir da in das Thema vor allem mal rein? Eignungsdiagnostik ist doch etwas im Recruiting, was noch nicht jeder so beherrscht oder jede. Und deswegen haben wir hier den Lukas Morgner zu Gast. Freue ich mich richtig stark. Doll emotional aufgeregt. Grüß dich nach Dresden! Hallo Lukas.

Sprecher 2

Hallo Sarah.

Sprecher 1

Guten Morgen. Wir waren beide schon beim Hund heute Morgen. Wir sind also eingegrooved ins Thema und haben ja beide so eine Eignungsdiagnostik Geschichte uns da rein zu arbeiten. Deswegen finde ich toll, dass du da bist, bevor wir rein starten und ich ein bisschen was erläutern. Wer ist denn Lukas? Ähm, noch mal ein bisschen fokussieren für die Folge. Ich glaube, die Folge ist echt für Menschen spannend, die sagen Ah, dieses große Wort Eignungsdiagnostik. Dem will ich mich annähern, frage mich aber Wie nähere ich mich dem an? Manchmal denkt man vielleicht Oh Gott, so ein Riesenbrocken! Und Lukas bringt uns, glaube ich, gleich in der Folge. Echt schöne Beispiele, wie man da Stück für Stück hinkommt. Genau. Und darum wird es gehen. Deswegen Lauscher aufpassen. Das sind einige Tipps heute dabei. Ja. Wer ist Lukas? Er arbeitet beim Manpower Talent Solutions und ist in Dresden. Wie gesagt. Und die machen RPO Dienstleistungen und letztlich ja auch End to End Recruiting Beratung und Unterstützung. Könnten wir übrigens mal was zusammen machen.

Sprecher 1

Und davor war er inhouse Recruiter bei einem mittelständischen eCommerce Unternehmen. Und du hast ja da wirklich in den Fachbereichen verschiedenste Zielgruppen rekrutiert, von A bis Z querbeet und bringst auch dafür ein Psychologiestudium mit, mit verschiedenen Vertiefungen, auch in Erfurt und Dresden. Und was ich schön finde bei Lukas. Das merkt man übrigens LinkedIn auch, wenn man seinen Beiträgen folgt. Er macht glaube ich immer eine tolle Mischung aus Validität, Eignungsdiagnostik, aber eben einer Candidate Experience, die auf Transparenz beruht. Und jetzt das schwierige Wort Authentizität. Dass die ganzen Dinge auch rund sind. Genau. Und das Gassi gehen habe ich gerade schon erwähnt. Wir sind beide Hunde. Wie sagt man denn Hundeeltern?

Sprecher 2

Ähm, ja schon. Ich bin immer der Hundepapa bei uns. Ja.

Sprecher 1

Genau. Und der schafft Bewegung. Und dann spielst du auch noch Dart und Fahrradfahren und jede Menge mehr. Von daher freuen wir uns, dass du heute dabei bist und mit deinem Erfahrungsgebäck Eignungsdiagnostik uns hier beflügelt.

Sprecher 2

Ja, danke dir für die Vorstellung.

Sprecher 1

Super, Gerne, Super gerne. Ja, du hast ja vor zwei Jahren in das Thema dich so reingerobbt. Dann lass uns doch mal wirklich in die Zeitschiene gehen von vor zwei Jahren. Was gab für dich so den Antrieb? Nee, da rein zu grooven.

Sprecher 2

Ja. Also, vor zwei Jahren ungefähr. Ich habe während dem Studium also Psychologie habe ich studiert und da vor allem mit dem mit dem Schwerpunkt im Bachelor was Management und im Master dann vor allem noch mal auf dieses Arbeits und Organisationspsychologie Sozialpsychologie und da kommt das natürlich, wenn man Psychologie studiert, an der einen oder anderen Ecke schon mal raus. Also das ganze Thema Diagnostik sollte man meinen. Also das ganze Thema Diagnostik, das ganze Thema Personalauswahl. Aber wenn man sich da jetzt nicht noch mal extra irgendwie spezialisiert darauf, dann ist das irgendwie zwei drei Vorlesungsslides in dem Zuge. Ich habe jetzt nicht noch mal nachgeguckt, aber ich glaube, ich hatte sogar mal ein, zwei Folien zu dienen. 33430. Damals schon im Studium und das heißt, da habe ich da schon mal das so ein bisschen gehört und hatte das so im Background und es gab sogar damals wurde angefragt die Chance, die Lizenz zu machen für die Studis quasi aus der aus dem Studiengang. Das wäre sogar vor Ort gewesen zu einem vergünstigten Preis. Das war echt cool.

Sprecher 2

Habe ich sogar überlegt. Aber dann hat sich das irgendwie verlaufen. Also dann hat das nicht, weil ich dann auch nicht wusste, was machst du dann damit?

Sprecher 1

Aber super Tipp für aktuelle Studierende wenn die Chance besteht, die Chance ergreifen und machen, ne?

Sprecher 2

Also absolut. Das wäre damals halt ohne eine Weiterbildung oder so, weil die davon ausgegangen sind ja studiert das ja am Ende, am Ende passt das. Naja und dann habe ich dann habe ich ja das so ein bisschen aus den Augen verloren, habe dann den Start ins Recruiting gewagt, so ein bisschen damals. Dann vor 2022, als vor drei Jahren und ja, wurde da so ein bisschen ins kalte Wasser geworfen, aber im positiven Sinne. Also ich hatte einen sehr guten, sehr guten Mentor bei mir im Unternehmen, der mich da an die ganze Sache herangeführt hat. Der ist dann aber nach drei Wochen krank geworden und dann war ich im ersten Interview und wusste eigentlich gar nicht so richtig, wie mache ich das jetzt genau? Wie machst du das jetzt? Hat da natürlich so ein bisschen die Materialien und Leitthema Leitfaden Da hat er mit situativen Fragen jetzt noch nicht wirklich viel zu tun, aber da kommen wir vielleicht später drauf. Also das heißt, da habe ich dann viel mir angeeignet, das ganze Thema, wie gehe ich ins Recruiting, wie gehe ich ins dass vor allem Interviews.

Sprecher 2

Das haben wir jetzt von Assessment und so noch nicht viel, noch nicht viel gehabt und. Aber gerade das Thema Interview hat mich dann irgendwie im Laufe der Zeit immer nicht losgelassen, weil ich sehr unterschiedlich. Es war sehr unterschiedlich bei mir, wie ertragreich die am Ende waren. Also es kennt vielleicht die ein oder anderen auch.

Sprecher 1

Oh ja, das glaube ich. Kandidaten, die viel reden, wenig reden. Tiefgründig, weniger tiefgründig. Da kommen wir gleich zu Absolut. Ich muss gerade übrigens doppelt dreifach schmunzeln, wenn du sprichst von damals und vor drei Jahren habe ich selber gemerkt, dass immer eine Auslegungssache, wie man die Zeitspannen bemisst. Aber sehr schön. Danke. Eine Ergänzung und Frage, weil der Podcast heißt ja Mitarbeiter gewinnen bleiben also gerade mit dem Stichwort Bleiben und Bindung. Hättest du da für die Zuhörerschaft so den Tipp, der da echt eine gute Basis bildet und Fundament?

Sprecher 2

Ja, ich glaube so der der der Tipp auf jeden der der so ganz, ganz grundlegend einfach ist, ist so diese diese Ehrlichkeit. Also seid ehrlich, seid ehrlich in denen. Das fängt an bei den Stellenanzeigen. Was du auch immer immer schreibst, seid dann ehrlich im Erstkontakt, wenn es losgeht, die ersten Gespräche stattfinden, dann im Interview selber. Also macht da seid da auch dann am Ende auch ehrlich im Prozess, auch wenn es dann also eigentlich durch den ganzen durch die ganze Zeit hinweg, weil ich finde das ist das ist super wichtig, weil am Ende sind die Leute da sind, sind die ersten Monate da, durchlaufen das Onboarding und irgendwann merken sie die Sachen, die vielleicht auch nicht laufen. Genau. Also ich meine, klar muss man so ein bisschen auch die Stelle oder das Unternehmen verkaufen. Das ist ja wird ja auch immer die Parallele zum Sales gezogen. Das heißt, was ist spannend, was ist cool? Was ist fancy an dem Job? Aber was sind auch die Herausforderungen? Was läuft vielleicht nicht so ganz rund?

Sprecher 2

Wo sind vielleicht die die UBS und wie entwickelt sich das Team und die Stelle vielleicht auch zukünftiger Weise? Was man dann natürlich irgendwie vorher sich mal überlegen muss, um dann eben Missverständnisse zu vermeiden, Weil wie gesagt, spätestens in der Probezeit fallen die Fassaden oder auch nach der Probezeit rausgehen. Sechs Monate kann man gut überspielen und dann ist alles alles Friede, Freude, Eierkuchen. Aber irgendwann sind die Leute dann halt auch.

Sprecher 1

Die Realität.

Sprecher 2

Genervt und die Realität. Und wenn man dann sich vielleicht auf was anderes eingestellt hat, dann, dann funktioniert das halt nicht. Und wenn man wirklich sagt, man will Mitarbeitende, die, die auch bleiben. Jetzt über ein Jahr vielleicht hinweg, dann sollte man, finde ich ehrlich sein. Also wir erwarten ja andererseits auch, dass die Bewerbungen ehrlich sind. Also wir wollen ja wissen, was sind, was diese Lücke im Lebenslauf zu bedeuten. Warum warst du da nur so kurz und was willst du, was willst du nicht? Und dann finde ich das nur fair, wenn man das andersrum quasi auch wieder.

Sprecher 1

Und sollte man irgendwie meinen, dass das selbstverständlich ist? Das sind ja Grundwerte eigentlich in Beziehungen und Freundschaften, in Familien, in Arbeitsverhältnissen. Aber ich vermisse das leider auch. Und wir sagen ja oft realistisch Job Review, also die Dinge natürlich schon schön erzählen, klar. Und ich hoffe, die sind ja auch schön, sonst wird es noch schlimmer. Aber irgendwo auch einen authentischen Auszug und das kann man in Stellenanzeigen schriftlich transportieren oder in einem Video oder in einem Audio. Oder wenn man sich natürlich unterhält, wie du sagst, im gesamten Prozess. Ja. Ja, sehr gut. Danke dir. Jetzt gehen wir mal in die. Du hast schon gesagt, die 33430. Gib uns da doch mal ein bisschen Einblicke für die, die es wirklich vielleicht gar nicht kennen. Wo kann man alles sich weiterbilden lassen? Wie hast du auch begonnen? Stück für Stück.

Sprecher 2

Genau. Also ich habe ja gerade schon gesagt, mein mein Startpunkt war so ein bisschen das Thema Interviews, dass ich da nicht so richtig wusste. Wie gehe ich damit um? Und habe dann eben angefangen, mir mir so ein bisschen zu schauen, wo. Wo kann man sich denn. Was ist denn Thema Eignungsdiagnostik? Wie kann man das denn qualitativ irgendwie so machen, dass man auch immer wieder in den Interviews Ertrag hat, unabhängig von der Person, die da viel redet oder wenig redet und das vielleicht auch nicht gar nicht in jedem Prozess im Interview unbedingt nötig ist, sondern man vielleicht auch andere Mittel und Wege hat, die da sinnvoller sind. Und da bin ich dann in dem Zuge natürlich irgendwo auf ihn gestoßen, hat so ein bisschen bei mir auch die die Glocken, so ein bisschen geklingelt, so im Hinterkopf, was dann aus dem, was ich im Studium wusste und habe dann aber erstmal angefangen. Ich habe gar nicht mit der Weiterbildung selber angefangen, sondern das war ja dann dann dann Prozess. Ich habe dann angefangen so auf auf LinkedIn so ein bisschen Leuten zu folgen, haben Podcasts zu hören, meinetwegen das von zum Beispiel das von Harald Ackerschott, den den Podcast die richtigen wo man dann hast du glaube ich letztens auch empfohlen.

Sprecher 1

Ich empfehle jedem Tag fast.

Sprecher 2

Jedes Mal, weil das finde ich halt wirklich einfach eine gute. Eine gute Heranführung an das ganze Thema ist gleichzeitig, wenn man dann noch ein bisschen diesen Uni Vorlesungsreihe haben möchte, auch bei YouTube noch mal reinschauen. Die 15 Minuten Wirtschaftspsychologie. Das waren so meine ersten Berührungspunkte damit. Und dann eben, was mir so vor die Linse gelaufen ist. Also ich habe da hier und da mal einen Artikel gelesen und als es dann darum ging, was sind denn eigentlich eure Ziele für die nächsten, fürs nächste Jahr? Auch weiterbildungstechnisch hatte ich das mal so geäußert, meinte so naja, also ich würde gerne eigentlich irgendwas und mittelfristig so diese Lizenzen anstreben. Lizenz für die für die DIN 33430. Also wer das nicht kennt, weil das die Eingangsfrage war die DIN 33430 ist eine Norm rund um die berufsbezogene Eignungsdiagnostik. Ich glaube in den Anfang 2000 wurde das glaub ich ins Leben gerufen. Ähm, mit mit Verbänden aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst. Und sozusagen so ein bisschen das ganze Ja zu Normen mit dem Deutschen Institut für Normung, um eben Standards festzulegen, zu sagen so ist Qualität quasi in der berufsbezogenen Eignungsdiagnostik.

Sprecher 2

Daran kann man sich so ein bisschen langhangeln. Und genau ich wusste, dass es da die die Lizenzen dann eben gibt. Es gibt drei Lizenzen B, BV und E. Dabei ist eh so ein bisschen die die höchste, quasi als Eignungsdiagnostiker, das heißt beauftragt mit Planung, mit Auswertung, Evaluation der eignungsdiagnostischen Prozesse und B und BV ist dann eben für Menschen, die quasi teilnehmen an den Prozessen, entweder Verhaltensbeobachtungen oder dann auch für die Interviews und Vorstellungsgespräche. Ja und das sind so, das ist so das, was ihn ausmacht. Und da habe ich dann halt gesagt, okay, ich würde gerne mich da auch weiterentwickeln, perspektivisch und eben nicht einfach die Lizenz machen und Prüfung machen, sondern ich würde halt auch ein bisschen bisschen Futter dazu die Weiterbildung machen.

Sprecher 1

Vorbildlich. Bitte nachmachen. Sehr gut. Ich würde gern noch einen Schlenker noch mal machen. Schnell zu Die Richtigen von Harald Ackerschott. Weil ich mir wirklich wünsche, dass jeder den mal gehört hat oder jede. Das sind ja nur vier Folgen. A Ich glaube 20 Minuten. Ich finde, korrigiere mich. Lukas Den sollte man hören, wenn man echt auch ein bisschen die Muße hat zum Runterkommen. Also nicht während eine Rennrad Fahrradtour, weil er regt wirklich zum sehr reflektierten Nachdenken an, wie ich finde und hinterfragt ja auch wirklich was ist Teil der Leistung und Persönlichkeit in einem Team Match und daher wirklich eigentlich ein Podcast, den jeder HR'ler, jeder Business Partner, jeder Personalreferent, Referentin und auch Führungskräfte ruhig mal hören sollten dürften müssten. Aber ich glaube, man braucht ein bisschen Muße. Das ist so mir aber auch hängen geblieben, um es zu reflektieren. Ist ein bisschen. Herr Kanning ist mehr Zahlen. Daten. Fakten. Zahlen. Ergebnis. Bumm. Ja.

Sprecher 2

Genau. Es ist ein bisschen Vorlesungsreihe. Also so ein bisschen, finde ich. Und das fand ich aber auch. Fand ich aber ganz cool. Zugegeben, die Richtigen. Es ist jetzt halt auch schon irgendwie zwei, drei Jahre her, dass ich ihn gehört habe. Also müsste ich vielleicht einfach noch mal hören.

Sprecher 1

Die 20 kann man auch noch mal hören. Das ist auch wichtig. Ja, da gebe ich dir recht. Ja. Warst du von der DIN und der Psychologieakademie auch bei Trainings vor Ort, oder wie hast du es gemacht? Mit Hybridlernen, online und live?

Sprecher 2

Genau. Ich habe. Die Weiterbildung, habe ich online gemacht. Es gibt, soweit ich jetzt zumindest in meiner Recherche so zwei große Arten, sich auf die DIN vorzubereiten und dann auch die Lizenz zu machen. Also die Weiterbildung habe ich bei Media gemacht. Das das ist ein Learning Format, das heißt ein Online Online vor allem. Es gibt sowohl das Basiswissen als auch das Aufbauwissen. Ich habe dann über die Firma habe ich dann das Basiswissen gemacht. Das Aufbauwissen habe ich privat noch mal hinten dran gehängt, um einfach die komplette Bandbreite zu haben, quasi. Und das besteht bei dem, was ich gemacht habe, dann aus einem. Aus einem Kick off. Da gibt es auch mehrere, mehrere Termine im Jahr möglich. Und dann gibt es eben auch mit Harald Ackers tatsächlich die verschiedenen Webinare und Workshops. Je nachdem, je nach Basisaufbauwissen sind das mehr und weniger und dann zwischendrin aber relativ viel Selbststudium mit dem Learning, was man dann durcharbeitet, wo man sich dann Notizen machen kann, wo dann auch, was ich ganz cool fand, selbsttragend sind.

Sprecher 2

Das ist dann für den anderen, das ist ja eigentlich der Fokus von dem von der anderen Weiterbildung, was du gerade in die Kamera gehalten hast.

Sprecher 1

Für die, die uns zuhören es gibt nämlich da noch ein Wahnsinnsbuch, personalauswahlkompetent gestaltet vom Springer Verlag, die in drei, 3430. Ich halte das gerade in die Kamera, weil auch ich habe das mal durchgeackert und das sieht aus wie im Studium. Also ich habe ganz viele Posts gemacht und in den ersten Seiten dachte ich so okay, ich bin zwar hier und ich bin zwar Recruiting, aber das war eine Fachsprache, die schon anders. Man muss sich da ein bisschen drauf einlassen.

Sprecher 2

Das Buch ist sehr. Das Buch ist sehr. Ich, ich ich nenne sie mal akademisiert, weil man schon ein bisschen bisschen Gehirnschmalz. Das habe ich nicht irgendwie abends auf dem Sofa mal nebenbei gelesen, sondern da muss ich mich hinsetzen und. Und mir meine Notizen machen. Meine habe ich. Im Online habe ich mir einfach eine ganz lange Notizenliste gemacht dafür. Ähm, also ja, da muss man sich ein bisschen ein bisschen reinsitzen. Ich glaube, das ist so für die, für die kompletten. Also mir hat es Spaß gemacht, weil ich das halt irgendwie aus dem Studium kannte und und und richtig Bock gemacht hat, sich da so ein bisschen bisschen reinzudenken. Wirklich. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es, wie du schon sagst, ein bisschen abschreckend auch ist, wenn man sich da vorher noch nicht.

Sprecher 1

Die intrinsische Motivation als Kern Du wolltest den Ertrag der Interviews steigern, also hattest du auch ein klares Interesse für deinen Job. Dann zieht man es irgendwie auch anders durch, glaube ich. Nee.

Sprecher 2

Absolut. Und eben dieses Ziel mit der mit der Prüfung hinten dran und ähm, ja, aber das war für das andere Training, was ich gemacht habe, für den eigentlich gar nicht nötig. Also da ist eigentlich dieses dieses Online Learning da. Und es gibt den Kommentar Es gibt noch den Kommentar zu den 33430 von denen von unter anderem auch Harald, der ist ein bisschen. Ich finde, der Kommentar ist ein bisschen zugänglicher als das Buch. Also wenn man da wirklich den, den ich habe den auch nicht ganz gelesen, aber ich habe so ein paar Kapitel darein reingeguckt für ein paar Themen und der ist ein bisschen zugänglicher, weil da ein bisschen nicht ganz so nicht ganz so hochtrabend ist. Und das finde ich dann schon ein Stück zugänglicher.

Sprecher 1

Wenn du da jetzt das Learning machst. Oder könnte ich an so Daten und Informationen rankommen?

Sprecher 2

Ach, ich glaube, ich glaube. Nö, der ist glaube ich unabhängig von dem Learning. Also den kann man auch so gucken. Und ja, das ist so ein bisschen das. Und dann gibt es noch das, was du gerade angesprochen hast die Weiterbildung von der Deutschen Psychologen Akademie. Ich glaube, preislich nehmen die sich am Ende nichts. Also wenn man wenn man auch da mal schaut, ist beides irgendwie mehrere, mehrere 1.000 €. Und die geht dann vor Ort sechs Terminen auf, gestaffelt auf diese sechs Module oder sechs Kapitel in dem Buch, was du gerade gerade in die Kamera gehalten haben. Und da kriegt man dann auch eben zu jedem der Kapitel. Aber hast du nicht die Weiterbildung gemacht von der deutschen Psychologie?

Sprecher 1

Shame on me. Auch nur zwei Module von sechs.

Sprecher 2

Aber du hast da zumindest mehr reingeschnuppert als ich dann am Ende.

Sprecher 1

Ja, ja, ja. Und da ging es mir auch so Ja, man muss ein bisschen mit dem Wortschatz erstmal warm werden, aber auch dank toller Trainer, die dann natürlich auch Praxisbezug zeigen, weil das auch wertvoll und kann man nur anraten, so viel wie möglich da zu genießen, wenn das Arbeitgeber auch stützen. Die vielen 1.000 € ist natürlich immer relativ. Das ist ja Weiterbildung. Einerseits so ist sehe ich ja in eine Person wie zum Beispiel Lukas. Aber du gehst ja mit dem Wissen in deine Unternehmung und wirst wahrscheinlich dich mehr engagieren für Validität und daher ne andere Business Cases daraus generieren. Und dann lohnt es sich schon.

Sprecher 2

Ja, absolut. Also, das ist. Das ist. Das ist. Deswegen fand ich das auch auch gut, dass es gemacht wurde. Da bin ich auch dankbar. Und was du gerade gesagt hast, das Wording, also ein Beispiel finde ich ganz herrlich, ist so dieses Intel, das heißt nicht Interviews oder Vorstellungsgespräch. Das wird zwar auch erwähnt, aber am Ende ist es die direkte mündliche Befragung, um die es dann geht. Also das ist so dieses so ein ganz einfaches Beispiel, wo du sagst, es geht nicht einfach um Interviews, es geht um die direkte Befragung.

Sprecher 1

Ja, aber da sind wir genau an einem Problem. Punkt, wie ich finde, dieser Kluft zwischen Wissenschaft und Praxis, weil viele, die ja doch mal sich reinrobben in strukturierte Gespräche, ich sage mit Absicht strukturiertere und noch nicht voll strukturiert, ähm, haben ja eben Angst vor Verhör und das sei ja nicht mehr Augenhöhe und das sei ja nicht mehr Dialog. Und ich versuche da immer ja zu entkräften. Nein, nein, Du schaffst dennoch eine schöne Candidate Experience oder eine eben noch bessere. Aber wenn man solche Dinge schon so nennt Oh Gott, halbes Kind im Brunnen.

Sprecher 2

Hat die Hälfte der Leute schon wieder abgeschaltet. Gerade bei dem Wording. Ich bestimmte dazu, dass es auf den ersten Blick immer so ein bisschen auch. Finde ich auch. Bubble belastet also gerade so auf LinkedIn. Wenn man da dann so ein bisschen in die Bubbles liest und dann sich aber mal vielleicht mit Leuten. Also ich habe letztens hier einen kleinen kleinen Pitch gehalten zur Eignungsdiagnostik hier in Dresden. So eine Community. Genau das hat auch echt Spaß gemacht, weil und da habe ich auch gemerkt, dass da viele Fragen ganz auch Basic Fragen sind von Leuten und und Recruiterinnen, aber auch nicht Recruiterinnen. Also auch Leute, die jetzt aus HR Operations oder so kommen. Die, die mit Eignungsdiagnostik jetzt so nicht in Berührung gekommen sind vorher. Und die dann halt sagen Ja, aber so ein Persönlichkeitstest ist doch eigentlich immer super gut. Und dann kenne ich diese Farben und das ist doch also. Ja, genau. Und du merkst direkt, da zuckt dann bei jedem Eignungsdiagnostiker. Aber das ist, glaube ich, das, was so das Thema ist, das, ähm auf LinkedIn einfach viel man sich in Social Media kein als größeres Fass aufmachen.

Sprecher 2

Aber diese Bubbles und das eigentlich am Ende gar nicht so schwer ist. Ich glaube, so diese diese Einstiegssachen, also am Ende ist auch viel Eignungsdiagnostik, muss man auch sagen. Also wenn sich die die Firmen einfach schon den CW durchlesen und einmal sagen und dann entscheiden ja dann lade ich ein oder nein, das ist ja am Ende schon Eignungsdiagnostik. Also so einfach muss man es ja auch schon sagen.

Sprecher 1

Ja, ja und du bist auch, glaube ich, Liebhaber sozusagen der Anforderungsanalyse. Also der Schritt vom Jobposting ist auch Teil von Eignungsdiagnostik und viele kennen nur die Begrifflichkeiten vielleicht nicht, aber ich finde auch Begrifflichkeiten darfst du am Ende auf deine Firma, auf deine Kultur ein bisschen anpassen. Da wird zwar jeder Wissenschaftler immer ein bisschen sagen Huch Sarah, das ist aber ein bisschen sehr kreativ, aber ich finde Mach's dir passend, damit es eben auch ankommt und vom Mindset stimmig ist. Und das sehe ich auch bei LinkedIn. Magst du mal vielleicht noch ein paar Namen nennen, die du da gerne magst auf LinkedIn, wo du schöne Impulse immer wieder bekommst oder in Dialog gehst?

Sprecher 2

Ja, ich habe. Also, ich habe mir den Arsch gerade schon angesprochen. Ich weiß, dass zum Beispiel der Dirk, der macht ganz ganz viel auch in der Richtung. Auch zum Thema Recruitment noch mal ein bisschen. Also noch mal ein spielerischer Ansatz. Das finde ich auch ganz, ganz spannend. Ich weiß, der Florian zum Beispiel, der da relativ viel durch auch durch. Das sind so Namen, die mir als erstes eingefallen sind. Ich weiß. Dennis Burg zum Beispiel. Hast du schon mal gelesen? Der, Der ist auch. Der hat auch in Dresden studiert, deswegen kenne ich ihn her. Und ansonsten finde ich, kann man auch ruhig mal so Seiten wie Minerva, Psychologie oder so, also auch so ein bisschen mal so wissen, so halbwissenschaftlichen Seiten folgen, wo man dann immer mal in die Timeline gespült wird, gespielt bekommt und nicht so, nicht so, nicht nur diese Selbstbeweihräucherung manchmal, sondern vielleicht auch mal sowas mit Inhalt, wo man dann mal auf das Paper zurückgreifen kann. Ja.

Sprecher 1

Schon der Advanced Tipp schickt mir bitte alle.

Sprecher 2

Advanced.

Sprecher 1

Rein, die die Metaanalysen wirklich mal anschauen mit allen Quellenhinweisen. Also sehr, sehr gut, cool, mega, mega. Ja, und ich darf vielleicht erwähnen, der Lukas war ja auch mal im Training bei mir zu Recruiting. Da wirst du auch gemerkt haben, ich versuche ja, die in drei 3430 Basis Bezüge herzustellen. So ist glaube ich ausdrücken. Bei mir steht mehr der Candidate Journey im Vordergrund und die Experience und dann aber wenn es um Gespräche geht, ich nenne die ja dann nicht mündliche Befragung, sondern ich nenne das beidseitiges Kennenlernen und dann möglichst strukturierte Gespräche zu führen mit Star Methode oder Situation Action Impact Methode. Kannst du da vielleicht noch ein bisschen erzählen, wie da dein Alltag in der Praxis auch war, so Fragetechniken anzuwenden? Und das muss man auch alles üben, machen, regelmäßig dranbleiben.

Sprecher 2

Ich wollte, ich wollte. Ich wollte nämlich auch noch irgendwann im Laufe des Gesprächs heute auf dein Interviewtraining, weil das natürlich auch einer der der Faktoren war. Einfach weil das weil das sehr gut fand ich dieses dieses ganze Thema Wissenschaft oder so durch den Hintergrund, wo du dich da reingedacht gedacht hast und eben die Praxis, also durch so dieses auch Spielerische und und Transparente und Authentische, finde ich, hat das sehr gut vernetzt. Also das dahingehend hat es sehr viel Spaß gemacht und war glaube ich praktisch sehr als konnte man sehr gut dann direkt anwenden und aus der Praxis, also so ein bisschen die Basis haben wir gerade schon angesprochen. Du hast die Anforderungsanalyse oder nennen das Kick off. Wir hatten schon Kick off genannt damals, also das sind so Sachen, was ich, was ich super wichtig finde und das ist auch nicht. Deswegen muss ich jetzt für mich für jede Stelle irgendwie in anderthalb Stunden hinsetzen. Das ist ja gar nicht gar nicht unbedingt nötig. Ich weiß, dein Tipp war so ein bisschen wirklich fokussieren auf die, auf die wichtigen, auf wichtige Stellen, neue Stellen, die vielleicht man so jetzt nicht dreimal, viermal, fünfmal im Jahr besetzt.

Sprecher 2

Oder halt nur einmal, wenn man sie fünfmal im Jahr besetzt. Am Anfang einmal richtig, und dann kann man das wiederholen. So ein bisschen. Also da. Das heißt, das muss auch gar nicht Super. Also klar, wenn man jetzt hier wieder das Buch anguckt, da steht dann Themen der Arbeitsanalyse und Arbeitsplatzanalyse und mit sozialwissenschaftlichen Methoden, Umfragen und also da kann man auch eine Wissenschaft draus machen und das finde ich auch wichtig für wenn man es, wenn man es wirklich in der Tiefe machen möchte. Also das ähm, das wird da jetzt nicht nicht irgendwie von den Eignungsdiagnostikern bekommen, aber ich glaube für die, für die, für den Einstieg einfach sich hinzusetzen und eine Stunde wirklich intensiv über die Stelle zu reden, ist schon sehr. Ist schon viel geholfen. Also einfach mal zu schauen, was macht denn die Person eigentlich? Oder was soll sie denn bei uns machen und was macht das Team aus? Und erst mal wirklich über die Tätigkeiten zu reden, also zu sagen, was macht die Person bei uns erfolgreich?

Sprecher 2

Fachwort Critical Incident Technik könnte man jetzt wieder reinbringen, wenn man das weglässt, einfach Was macht die Person erfolgreich bei uns? Und wenn man da einen guten, guten Blick dafür hat, dann kann man darauf basieren, auch seine Interviews strukturieren oder wie du sagst strukturieren. Davor steht ja meistens noch der TV oder der Lebenslauf, der dann noch mal an sich angeguckt wird. Auch da finde ich, das machen ja eigentlich die meisten sich sonstwie angucken. Da finde ich, ist es dann wichtig, sich einfach Kriterien zu setzen, Kriterien zu setzen, um einfach zu schauen, das nicht zu zu eng oder nicht zu eng zu machen. Und bei den Fragetechniken Du sagtest gerade situativ die Startechnik, also wirklich auf Verhalten Beispiele bringen und und und dann eben wirklich Inhalt zu bekommen.

Sprecher 1

Ja, das meine was wollen wir auch sonst frage ich mich manchmal bei den Kennenlerngesprächen. Ich will doch Tiefgang, Ich will doch von Menschen wirklich Dinge erfahren, Dann werden wir alle schlauer. Und wichtig auch an dem Aspekt finde ich immer alle werden dadurch schlauer. Wird der Mensch gut in unser späteres Teamgefüge passen und wird der Mensch selber ins Teamgefüge wollen? Das sind ja Erkenntnisse auf beiden Seiten. Und dann ist das super fruchtend. Total. Ein wichtiger Punkt, den du sagst, bei der. Das steht doch glaube ich in der Dokumentenanalyse. Screening heißt doch Dokumentenanalyse.

Sprecher 2

Dokumentenanalyse.

Sprecher 1

Ein graues Haar mehr. Aber ja, da ist eben die Gefahr von Subjektivität enorm mit Bias und Verzerrungen. Und welche Unterlage gefällt mir jetzt ein bisschen hübscher. Das ist schon frappierend. Aber da sauber arbeiten und sich die Kriterien hinlegen und abgleichen gut, und dann noch neue Technologien, KI und Matching und was da noch möglich ist. Aber wenn es der Mensch tut, da wirklich sauber zu achten auf die Kriterien.

Sprecher 2

Ja.

Sprecher 1

Ja, schwieriger als man glaubt, finde ich. Wenn man diesen Job wirklich mal tut. Ja, okay, jetzt habe ich einen Aspekt noch vergessen bei der Lizenz. Da sagt doch noch mal schnell ein paar Sätze. Lukas, bevor wir ans Ende und Finale schon driften. Ähm, wie läuft denn die ab? Diese Prüfung dann? Multiple Choice. Und dann rennt die Zeit und dann kriegst du Schweißperlen.

Sprecher 2

Ganz, ganz so schlimm war es nicht. Wobei ich mir vorher tatsächlich ein paar Gedanken gemacht habe, so Gott es will. Ich habe jetzt hier irgendwie ein 3/4 Jahr mit der mit der Weiterbildung beschäftigt. Wenn das jetzt nichts wird, kann man aber wiederholen. Also im Zweifelsfalle kann man die wiederholen, wenn es wenn es nicht sein sollte. Also ich habe die Prüfung gemacht, es gibt auch da wieder zwei. Es gibt eine bei direkt bei der bei der die die Dienst beim TÜV quasi. Die habe ich aber nicht gemacht aus Kostengründen. Und ich habe die direkt beim Berufsverband der deutschen Psychologen gemacht. Kostenpunkt sind jetzt 290 € für die Online. Für die Online Prüfung ist es auch. Also es ist dahingehend sehr entspannt. Man hat online einfach den den Austausch darüber muss so ein bisschen sein Setup einrichten mit Kameras, dass man halt jetzt nicht heißt, dass man nicht, dass man nicht schummelt. Genau. Und dann ist das für die Lizenz eine 120 Minuten Prüfung, also zwei Stunden für die anderen beiden Lizenzen. Die EDV ist ein bisschen kürzer.

Sprecher 2

Genau weiß ich das jetzt nicht und es sind 78 Multiple Choice Fragen eben zu den großen Themengebieten, also zu den Themengebieten der der Interviews, direkt mit Befragungen, Verhaltensbeobachtung, aber auch Statistik und und Evaluationen und so ein bisschen das ganze Thema Anforderungsanalyse. Also diese Fragen. Das geht da mit rein. Und das ist aber auch eine Open Book Klausur. Das heißt, man hat die Daten zur Verfügung, man hat das Büchlein zur Verfügung, kann da quasi seine kann dann noch mal nachlesen und das muss ich sagen, habe ich auch gebraucht. Also ich bin die Fragen einmal durch und man muss aber auch vorbereitet sein. Also man kann jetzt nicht einfach sagen, ich habe das Buch ja und dann ist easy. Sondern man muss so ein bisschen vielleicht noch mal nachlesen und alles das ist dann, das ist dann wichtig, aber. Genau. Also 120 Minuten 78 Multiple Choice Fragen und dann.

Sprecher 1

Und wann kriegst du das Ergebnis? Direkt.

Sprecher 2

Direkt, also direkt den sich am selben Tag noch oder am Tag danach? Also das war war relativ relativ schnell.

Sprecher 1

Ja, also auch zum Nachmachen empfohlen sich vorzubereiten und ich glaube ein bisschen Summary schon der Folge reinrobben, Mut haben zu tun, zu lesen, zu hören, sich zu vernetzen, Dinge aufzusaugen, letztlich für die Praxis transferieren. Was kann ich davon gebrauchen, Was kann ich davon nicht brauchen? Und jetzt hast du, glaube ich, für deinen Alltag eine gute Mischung von allem. Wissenschaft und Praxis. Gibt es für dich noch so einen letzten vielleicht Buchlesetipp Spezialtipp?

Sprecher 2

Ich habe. Ich habe einen Tipp Ich ich kenne oder ich kann. Forum Assessment e.V. ist ein Verein sehr empfehlen die verbringen. Also der Verein an sich ist sehr empfehlenswert. Ich finde aber auch die Werkstattberichte sehr, sehr cool. Also die machen in regelmäßigen Abständen Werkstattberichte. Ihre Projektgruppen haben sich in Projektgruppen zusammengetan und. breiten da quasi eignungsdiagnostische Themen vor. Das ist für den Einstieg vielleicht auch immer sehr, sehr hoch. Also nicht hochtrabend, aber da muss man sich schon ein bisschen mit Diagnostik beschäftigen. Aber gerade dann ist es, finde ich, sehr, sehr spannend. Also wir hatten letztens zum Beispiel einen Werkstattbericht zum Thema Moderation von Assessmentcentern Anfang des Jahres. Da ging es um Diagnostik von Blue Collar Recruiting Bereich und da finde ich sehr interessant. Kann man auf jeden Fall.

Sprecher 1

An der Stelle Mitglied oder so.

Sprecher 2

Ne, ich folge den folgt dir nur überleg immer, überleg tatsächlich immer mal! Immer mal wieder. Aktuell habe ich keine Zeit dafür.

Sprecher 1

Weil das kann ich kurz erzählen. Ich bin Mitglied, aber ich renne dem Content noch etwas hinterher. Also ich bin, wie man manchmal so schön sagt, stets bemüht, das alles zu konsumieren, aber kann dir nur bestätigen. Also wird super aufgearbeitet. Wissenschaftliche Grundzüge, da kann man wirklich sich austoben und stöbern. Ja, sehr gut. Danke, Danke Lucas. War eine richtig schöne Folge. Ich hoffe, es findet echt viele nachahmende Persönlichkeiten und Menschen. Und wenn ihr für die Praxis noch mehr wissen möchtet zur Lizenz oder wie war das dann wirklich? Und dann diese teuren Euros oder was auch immer hochkommt. Schreibt gerne dem Lukas, den findet ihr vor allem bei LinkedIn. Da bitte auch folgen. Er macht so tolle Beiträge, wo das immer mehr glaube ich in die Welt hinausgetragen werden darf. Ebenso gerne mir natürlich schreiben, wenn euch was offenbleibt. Da haben wir viele Tipps, glaube ich im Repertoire und können die weiter teilen. Das ist dafür da. Von daher wirklich mega mega. Danke Lukas, freue mich!

Sprecher 1

Wir müssen uns übrigens noch mal live treffen. Das sollten wir noch schaffen. Ja.

Sprecher 2

Irgendwann. Irgendwann. Irgendein Event brauchen wir da mal?

Sprecher 1

Ja, Hunde Gassi gehen zwischen Dresden und Düsseldorf, Das wird anspruchsvoll, aber das würde ich mir wünschen, dass wir uns mal sehen. Ich sage wirklich ganz herzlich Danke! Meldet euch bei Fragen und wir grüßen aus Dresden und Düsseldorf. Schönen Tag. Bis dann.

Sprecher 2

Vielen Dank.

Sprecher 1

Danke. Tschüss.

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